Angeln im Seebad Lubmin

Passionierte Angler finden beste Voraussetzungen im Seebad Lubmin. Denn der Greifswalder Bodden ist eines der fischreichsten Gewässer Deutschlands. Hochsaison herrscht im Frühjahr beim Herringsangeln oder im Mai wenn der Hornhecht kräftig beißt. Ob von der Seebrücke oder mit der Wathose direkt am Strand — Petrijünger finden in diesem Top-Angelrevier stets gut beißende Aale, Zander, Flussbarsche, Flundern, Hechte und Hornhechte. Auch Lachse haben hier schon angebissen.

Jedoch ist für diese Artenvielfalt nicht die Lage am ehemaligen Kernkraftwerk verantwortlich, sondern vielmehr die Vermischung von Salz- und Süßwasser, die einige Fische zu wahrlich kapitalen Exemplaren heranwachsen lässt. Der Salzwassergehalt des Greifswalder Boddens beträgt nur 0.8%.

Für die Ausübung des Fischfanges im Seebad Lubmin ist neben einem Fischereischein auch eine Angelerlaubnis (Gewässerkarte) für die Küstengewässer des Landes M-V erforderlich. Diese wird gewässerspezifisch als Tages-, Wochen- oder Jahreskarte ausgestellt.

Die Angelerlaubnis für die Küstengewässer kann in der Kurverwaltung in der Freester Straße 8 erworben werden. Der Besitz eines gültigen Fischereischeins wird vorausgesetzt. Weiterhin erhältst du die Fischereimarken auch in der Kurverwaltung.

TicketPreis
Tageskarte 6 Euro
Wochenkarte 12 Euro
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche 10 Euro
Jahreskarte für Personen mit Schwerbehindertenausweis 10 Euro 
Jahreskarte 30 Euro
Preise der Angelerlaubnis für die Küstengewässer

Von unserer Seebrücke kannst du in der Saison vom 1.5. bis 30.9. von 21:00 Uhr bis 7.00 Uhr des Folgetages angeln, sofern dort kein Badeverkehr ist. Außerhalb der Saison gibt es keine zeitliche Beschränkung. Ebenso verhält es sich auf der Mole an der Marina Lubmin. Auf dem Betriebsgelände des Industriehafens Lubmin ist das Angeln dagegen nicht gestattet.

Für eine Stippvisite empfehlen wir dir auch einen Ausflug nach Freest und wünschen einen fischreichen Urlaub — Petri Heil!